Inhalt - Pressestimmen - Textprobe
Die Geschichte einer Begegnung zwischen Christentum und Islam spielt im Mittelalter, am Ende des 12. Jahrhunderts. Alinor, ein 16jähriges Mädchen aus Frankreich, schliesst sich 1190 dem dritten Kreuzzug nach "Outremer", nach Palästina an. Ziel des Unternehmens ist es, Jerusalem aus den Händen der Araber zurückzuerobern. Alinor wird auf der Reise von Jeanne, der Zofe, und deren beiden kleinen Zwillingen begleitet. Wahrend einer lange dauernden Belagerung vor der Hafenstadt Acre verbrüdern sich Christen und Muslime. Alinor begegnet dem jungen Araber Yusuf. Durch ihn lernt sie den Reichtum der arabischen Kultur kennen und gewinnt die Einsicht, dass die schrecklichen Dinge, die man in Frankreich über die Muslime erzählt hat, nicht der Wahrheit entsprechen. Sie erkennt, dass es mehr als eine Seite gibt, die Dinge zu betrachten. Yusuf widmet Alinor ein Lied, dessen Worte das Mädchen in Zeiten grosser Not begleiten. Der Kreuzzug scheitert, Jerusalem bleibt für Alinor unerreicht. Aber sie nimmt als kostbarste Erinnerung an "Outremer" die Worte des Liedes, ihres Liedes mit nach Hause.
Alinor ist keine "Heldin". Der Roman setzt sich, durch die Augen des Mädchens gesehen, kritisch mit der Ideologie der Kreuzzüge auseinander. Andererseits möchte er, auch oder gerade eben auf dem Hintergrund religiöser Konflikte, für Toleranz und Verstandnis gegenüber fremden Kulturen und Religionen einstehen.
Ab 13 Jahren