Glück gehabt. Gefunden - verloren - wiedergefunden in Augusta Raurica

Buchcover von Glück gehabt. Gefunden - verloren - wiedergefunden in Augusta Raurica

Dieses grossformtatige Heft enthält gleich zwei Geschichten. Die eine spielt in der heutigen Zeit und erzählt von Olivia und Marco. Die beiden dürfen für einen Tag bei den Ausgrabungen in Kaiseraugst mit dabei sein. Und sie haben Glück, denn ausgerechnet an diesem Tag finden die Archäologen ein ganz besonders kostbares goldenes Armkettchen. Von diesem Armkettchen erzählt die zweite Geschichte. Diese spielt vor rund 1800 Jahren und berichtet über Livia und Marcus. (...) Anita Siegfried ist es einmal mehr gelungen, Fiktion und fundiertes Fachwissen auf faszinierende Weise zu verknüpfen. (...) Wunderschön sind auch die Illustrationenn zur fiktiven Geschichte gelungen.

"Rundschreiben Lesen" der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz FHNW 15/28, 2008

 

Etwas zum Basteln gibt es auch beim mit Abstand schönsten und originellsten SJW-Titel des Jahres, Anita Siegfrieds grossformatigem Band «Glück gehabt. Gefunden – verloren – wiedergefunden in Augusta Raurica» (Nr. 2297). Die Geschichte von Livia und Marcus, die vor 1800 Jahren in der antiken Römerstadt spielt und durch einen Fund ans Licht kommt, der in Gegenwart von zwei heutigen jungen Menschen gemacht wird, setzt sich in Nr. 2298 fort, einem Bastelbogenheft, mit dem sich der Hof, in dem Livia und Marcus lebten, so nachbauen lässt, dass man sowohl die heutigen Ruinen als auch den Zustand von vor 1800 Jahren vor Augen bekommt.

Der Bund, 2. Dezember 2008

 

In der Geschichte geht es um zwei Zeitebenen, um Olivia und Marco, die als Kinder eines Archäologen heutige Ausgrabungen mitverfolgen dürfen, und um Livia und Marcus, die vor rund 1800 Jahren in Augusta Raurica gelebt haben. Fotos begleiten die Sacherzählung zur Erforschung, und zurückhaltende, bewusst nicht heroisierende Szenen veranschaulichen die Kindererlebnisse in der damals wichtigen Siedlung. (...) Und gleich noch eine Tradition wird aufgegriffen: der Ausschneidebogen zur Geschichte. Studierende der Hochschule Luzern - Design & Kunst haben die Vorlagen gestaltet. Ein Thema, vier Zugänge - ein gelungenes Paket.

NZZ am Sonntag, 22. Februar 2009